Dieser Workshop fragt nach der politischen Kraft von Musik – im Kontext kolonialer Unterdrückung wie auch heute. Nach ihrem Echo in Conscious Rap, ihren Spuren im Alltag, ihrem Ruf nach Gerechtigkeit. Klang ist nicht neutral. Klang ist Aufbruch.
In gemeinsamen Listening-Sessions nähern wir uns der Frage: Welche Beats und Sounds begleiteten und befeuerten aktiven Widerstand? Was zeichnet diese Musik aus? Wer spricht hier, mit welcher Botschaft – und wofür steht sie? Die Teilnehmenden sind eingeladen, zuzuhören, zu analysieren, zu spüren – und sich davon inspirieren zu lassen.
Ausgehend davon entwickeln sie ihren eigenen „Widerstandsbeat“: Was wäre ihr persönlicher Sound von Widerstand? Was bestärkt sie, was bringt sie zum Ausdruck, was fordert Veränderung?
Im nächsten Schritt öffnet der Workshop Raum für den persönlichen Austausch zu Erfahrungen mit Widerstand, Empowerment und Aktivismus im öffentlichen Raum. Gemeinsam fragen wir: Wo zeigen sich heute koloniale Kontinuitäten, Machtungleichgewichte, Unterdrückungsstrukturen und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten? Wie erleben und praktizieren wir Resilienz? Welche Geschichten wollen wir hörbar machen – und was soll endlich gehört werden?
Durch kreative Erprobung und kollektives Nachdenken – mit oder ohne musikalische Vorerfahrung – reflektieren wir auch die Rolle der Musikindustrie in neokolonialen Machtverhältnissen.
Wann? am 13.09.2025 von 13-17 Uhr
Wo? Spiegelsaal im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1, 22045 Hamburg
Anmeldung erforderlich unter: https://cloud.hamburg.global/index.php/apps/forms/s/opbFRHwDJEBmwbcD4CF5RNbN
Plätze sind begrenzt!
Kostenfrei! Für Snacks und Getränke ist gesorgt ![]()
Der Workshop findet in Kooperation mit dem Ossara e.V. statt.