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RUNDGANG: Selbstzeugnisse: Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

22. März,12:00 - 13:30

Die Lettow-Vorbeck Kaserne wurde 1934 für die Wehrmacht angelegt. Das nationalsozialistische
Regime versuchte hier die Gewaltgeschichte der Deutsche Kolonialzeit zu verharmlosen, während
ehemalige Kolonialbürger*innen zu Dekoration degradiert wurden.
Im Sinne einer Gegengeschichte, nutzt der Rundgang das Gelände der Kaserne als Kulisse, um die
Perspektive zu verschieben. Was erlebten ehemalige Kolonialbürger*innen und anderer Schwarzer
Menschen in Deutschland ab 1933? Ihre Stimmen berichten mal nüchtern, mal wütend, mal
emotional, aber auf jedenfall vielschichtig über ihren Alltag, ihre Kämpfe und ihr Überleben.

Hinweise für den Rundgang (können gerne bei der Anmeldung mit kommuniziert werden):
– Inhaltlich geht es u.a. Auch im emotional belastende Themen wie Konzentrationslagerhaft,
Gefängnishaft, Ermordung, körperlicher und psychischer Gewalt. Ein Ausstieg aus dem
Rundgang ist jederzeit unkommentiert möglich.
– Die Reproduktion rassistischer Sprache wird im Sinne eines respekvollen Miteinanders nicht
erwünscht.
– Barrierefreiheit: Sitzmöglichkeiten und Rückzugmöglichkeiten sind auf dem Rundgang nur
limitiert gegeben. Das Gelände ist uneben. Der Rundgang ist grundsätzlich auch für
Seheingeschränkte möglich. Die Hörsituation ist bis auf eine Straßenkreuzung nicht
herausfordernd.

Dieser Rundgang findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Anmeldung bitte unter: anmeldung@saloninternational.org

Eintritt frei! 
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

Der sog. Tansania Park ist eine unebene Rasenfläche, für Stühle sorgen wir vor Ort.
Wenn du einen besonderen Bedarf hast, dann melde dich gerne unter: lena.koch@saloninternational.org

Details

  • Datum: 22. März
  • Zeit:
    12:00 - 13:30