- Tukio hili limepita.
RUNDGANG: Selbstzeugnisse: Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

Die Lettow-Vorbeck Kaserne wurde 1934 für die Wehrmacht angelegt. Das nationalsozialistische Regime versuchte hier die Gewaltgeschichte der Deutsche Kolonialzeit zu verharmlosen, während ehemalige Kolonialbürger*innen zu Dekoration degradiert wurden. Im Sinne einer Gegengeschichte, nutzt der Rundgang das Gelände der Kaserne als Kulisse, um die Perspektive zu verschieben. Was erlebten ehemalige Kolonialbürger*innen und anderer Schwarzer Menschen in Deutschland ab 1933? Ihre Stimmen berichten mal nüchtern, mal wütend, mal emotional, aber auf jedenfall vielschichtig über ihren Alltag, ihre Kämpfe und ihr Überleben.
Hinweise für den Rundgang (können gerne bei der Anmeldung mit kommuniziert werden):
– Inhaltlich geht es u.a. Auch im emotional belastende Themen wie Konzentrationslagerhaft, Gefängnishaft, Ermordung, körperlicher und psychischer Gewalt. Ein Ausstieg aus dem Rundgang ist jederzeit unkommentiert möglich.
– Die Reproduktion rassistischer Sprache wird im Sinne eines respektvollen Miteinanders nicht erwünscht.
– Barrierefreiheit: Sitzmöglichkeiten und Rückzugmöglichkeiten sind auf dem Rundgang nur limitiert gegeben. Das Gelände ist uneben. Der Rundgang ist grundsätzlich auch für
Seheingeschränkte möglich. Die Hörsituation ist bis auf eine Straßenkreuzung nicht herausfordernd.
Dieser Rundgang findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.
Anmeldung bitte unter: anmeldung@saloninternational.org
Eintritt frei!
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.
Der sog. Tansania Park ist eine unebene Rasenfläche, für Stühle sorgen wir vor Ort.
Wenn du einen besonderen Bedarf hast, dann melde dich gerne unter: lena.koch@saloninternational.org